Kleines Team brilliert an der Jugend Meisterschaft
Die Ausgangslage war denkbar knapp. Einsiedeln und Tuggen hatten der Finaleinzug bereits auf sicher. Kriessern schien die besten Karten zu haben, gefolgt von Rapperswil und Winterthur, Oberriet und Schattdorf.
Dass die Rosenstädter noch im Rennen um den Finaleinzug waren, ist den Nachwuchsringern hoch anzurechnen. Denn leider mussten sie in allen Vorrunden mit einem zu kleinen Team anreisen und konnten dementsprechend zwar einzeln viele Punkte sammeln, aber in der Endabrechnung reichte es nicht. Auch in der letzten Vorrunde fehlten (zu) viele Ringer. Trotzdem zeigten die acht Nachwuchsringer bärenstarke Kämpfe.
Starke Einzelleistungen fürs Team
Bei den leichtesten biss sich Sofija Djalovic durch das zähe Teilnehmerfeld. Mit drei Punkten und dem vierten Rang steuerte sie die ersten wichtige Punkte für das Gesamtergebnis. Immer besser ins Turnier kam Fynn Egli bis 25 kg. Trotz knapper Niederlagen und einer deutlichen Steigerung im letzten Kampf sicherte auch er Mannschaftspunkte. Zu überzeugen vermochte bis 28 kg einmal mehr Filip Djalovic mit seinen kräftigen Angriffen. Gegen den spägeren Sieger knapp mit 6:7 das nachsehen, liess er im kleinen Finale nichts anbrennen und sicherte ein weiteres Punktequartett.
In Topform präsentierte sich heute Severin Ribeli bis 34 kg. In den Vorrundenkämpfen beendete er seine beiden Begegnungen vorzeitig durch Schultersieg. Auch im Finale war er von anfang an tonangebend und krönte sich mit einem weiteren Schultersieg zum Kategoriensieger.
Eliah Rothe erkämpfte in einem stark besetzten Teilnehmerfeld den sechsten Rang nach knappen Begegnungen. Dass Emilio De Faveri ringen kann, bewies er im letzten Kampf. Mit der Leichteste in der Gewichtsklasse hatte er in den ersten kämpfen hartes Brot zu beissen, schloss aber mit einem Schultersieg das Turnier positiv ab.
Erik Cetaj hatte die Gewichtsklasse bis 58 kg sicher im Griff. Mit seinen vier Siegen liess er den Konkurrenten nicht viele Chancen zu und holte das Punktemaximum. Linus Schwyter entschied sich, in der höheren Gewichtsklasse zu starten, um mehr Punkte für die Mannschaft zu ergattern. Dieses Vorhaben glückte ihm auch. Obwohl viel leichter als seine Gegner sicherte er sich den vierten Schlussrang bei sechs Ringern und somit drei weitere Punkte.
Im Gegensatz zu den Rosenstädtern gelang es den anderen Vereinen, für die letzte Runde zusätzliche Ringer aufzubieten, sodass ein vorpreschen in den Finalkampf sich schwierig bewerkstelligen liess. Rapperswil-Jonas Mattenkämpfer belegten in der letzten Runde von acht Vereinen den vierten Platz. In der Gesamtabrechnung fehlten vier mikrige Punkte für den Finaleinzug. Nur dank den starken Einzelleistungen kamen die Rosenstädter so nach an die Finalkämpfe, wenn man bedenkt, dass andere Vereine mit teilweise doppelt sovielen Ringern an den Start gehen konnten.
Die Nachwuchsringer können also stolz sein auf Ihre Leistung und freuen sich auf die kommenden Einzelturniere und wer weiss, nächstes Jahr, wenn aus der im moment erfreulich wachsenden Jugendabteilung des Ringer-Clubs Rapperswil-Jona/Uznach mehr Teilnehmer dabei sein werden, darf man sich bei der Konkurrenz warm anziehen.
Wir bieten polysportive Trainings ab dem ersten Kindergarten an und freuen uns auf weitere kampfbegeisterte Ringer*innen.