, Schwyter Gabriel

3 Medaillen an Nachwuchs im Heimturnier

Das Nachwuchsturnier in Uznach bot einigen Neuringern eine gute Gelegenheit, Wettkampferfahrung zu sammeln. Sechs Teilnehmer des heimischen Ringer-Clubs Rapperswil-Jona/Uznach starteten ins Turnier in der Haslen und erkämpften 3 Medaillen und 1 Diplom. » ...

Unwiderstehlich zeigte sich wie erwartet Patrik Cetaj bis 25 kg bei den unter 10 jährigen. Bei seien fünf Kämpfen konnten seine Gegner nichts ausrichten um Cetajs schnelle Durchschlüpfer zu Bremsen. 4 seiner Gegner besiegte er durch technische Überlegenheit (15:0) und bewann im Final durch Schultersieg die Goldmedaille.

Zum allerersten Mal Turnierluft schnupperten Filip Djalovic und Tim Nguyen in derselben Gewichtsklasse wie Patrik Cetaj. Filip Djalovic war in den Gruppenkämpfen meist der stärkere und aktivere Gegner, musste aber trotzdem er jeweils in Führung lag noch der etwas fehlenden Technik respektive dem Gegner Tribut zollen. Auch Tim Nguyen zeigte im ersten Turnier gute Ansätze, konnte sich aber gegen die etwas schwereren Gegner nicht durchsetzen.

Auch ein Neuling auf der Turniermatte war Emilio De Faveri bis 39 kg. In den fünf Kämpfen wurde er stark gefordert und hätte bei zwei Kämpfen ebensogut als Sieger von der Matte gehen können. Sein starker Einsatz wurde mit dem vierten Dipolomrang belohnt.

Ebenfalls Ihr Debut auf der Matte gab Nahla Ochieng. Ebenfalls erst kurz im Schülertraining, wollte Sie sich der Herausforderung stellen. Sie setzte sich im finalkampf stark zur Wehr, und konnte den Kampf lange offen halten gegen den viel erfahreneren Ringer aus dem Freiamt. Schlussendlich musste sie sich doch der feineren Technik beugen. Ihr Einsatz wurde aber in der Schlussabrechnung mit der Silbermedaille belohnt.

Hart umkämpft war bei den bis 15 jährigen die Kategorie bis 32 kg. Mit Severin Ribeli hatten die Einheimischen ein heisses Eisen im Feuer, trainiert er doch schon einige Jahre in Uznach und Rapperswil. Der Uzner legte dann auch los wie die Feuerwehr und zeigte drei sauber herausgerungene Schultersiege. Im Finalkampf war Ribeli fast schon auf der Siegesstrasse, sein Gegner wurde aber vor der drohenden Schulterniederlage durch den Pausengong gerettet. In der zweiten Halbzeit drehte der Rheintaler den Spiess um und bettete Ribeli seinerseits zum Schultersieg auf die Matte. Ribeli wurde für ein bärenstarkes Turnier mit der Silbermedaille belohnt.